Zentrum für europäischen Islam und gesellschaftliche Transformation

Bildung. Vielfalt. Zusammenhalt.
Wir verbinden Wissenschaft, Engagement und Perspektivenvielfalt – für eine inklusive Gesellschaft im Zeichen globaler Migration und gegen ideologische Ausgrenzung.

CEMIST möchte

Bei CEMIST sind wir überzeugt, dass Bildung, Wissenstransfer und gesellschaftliches Engagement zentrale Hebel für nachhaltigen Wandel sind – insbesondere in Zeiten globaler Migration, wachsender gesellschaftlicher Spannungen und ideologischer Radikalisierung. Durch interdisziplinäre Forschung, zivilgesellschaftliches Engagement und offene Publikationsformate verfolgen wir das Ziel:

  • inklusive Bildungs- und Dialogformate zu fördern, die kulturelle Vielfalt sichtbar machen und zur gesellschaftlichen Kohäsion beitragen – insbesondere im Kontext von Migration und Integration;
  • Basisakteur*innen in marginalisierten und von Ausgrenzung betroffenen Gemeinschaften zu stärken, um extremistischen Narrativen präventiv entgegenzuwirken;
  • Plattformen zu schaffen, auf denen indigene und migrantische Forscherinnen und Autoren ihre Perspektiven sichtbar machen und ihre Beiträge in den internationalen wissenschaftlichen Diskurs einbringen können.

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Nachrichten

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Mythos Kopftuch!

Das Projekt untersucht die politischen, gesellschaftlichen und theologischen Deutungen des Kopftuchs in Europa und analysiert, warum dieses alltägliche Kleidungsstück zu einem zentralen Symbol öffentlicher Debatten geworden ist.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie religiöse Praxis, gesellschaftliche Erwartungen und rechtliche Rahmenbedingungen miteinander verwoben sind – und welche Rolle mediale Narrative bei der Formung kollektiver Wahrnehmungen spielen.

In Kooperation mit dem Institut für Islamisch-Theologische Studien (IITS) beleuchtet die Forschungsplattform zudem historische Entwicklungslinien, aktuelle politische Konfliktfelder sowie pädagogische und integrationsrelevante Perspektiven. Ziel ist es, differenzierte Analysen bereitzustellen, stereotype Zuschreibungen sichtbar zu machen und wissenschaftlich fundierte Beiträge sowie zentrale Dokumentationen zugänglich zu halten.

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Muslimische Jugend im digitalen Zeitalter

In ihrem neuen Buch „Muslimische Religiosität im digitalen Wandel – Wie junge Menschen mit Islambildern in den Medien umgehen“ untersuchen“ Ednan Aslan und Erol Yildiz, wie muslimische Jugendliche in Österreich ihre religiöse Identität im Spannungsfeld von Social Media, medialen Islambildern und eigenen Lebenswelten gestalten.
Die Studie zeigt: Digitale Räume verändern religiöse Orientierung tiefgreifend – und eröffnen neue Chancen wie auch Herausforderungen für Bildung, Integration und interreligiösen Dialog.

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Islamistischer Antisemitismus in Österreich

Unter der Leitung des Präsidenten von CEMIST entstand eine umfassende Forschungsarbeit zum Thema Antisemitismus in Österreichs Imamen und Moscheegemeinden, die beim Springer Verlag veröffentlicht wurde.
Die aktuelle Studie zeigt, wie vielfältig die Einstellungen von Imamen und jungen Moscheebesucher*innen zu Judentum und Israel sind – von dialogorientiert bis hin zu verschwörungsgläubig.
Sie macht deutlich, dass Antizionismus häufig der dominante Ausdruck antisemitischer Haltungen ist, und formuliert konkrete Empfehlungen für Bildung, Theologie sowie den interreligiösen Dialog.

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„Du wirst nicht allein gehen“ – Zwei Frauen, ein gemeinsamer Mut

Zwei Frauen aus der Türkei berichten, wie sie gegen familiären und gesellschaftlichen Druck ihren eigenen Weg fanden. Beide trugen als Mädchen das Kopftuch aus Erwartung, nicht aus freier Wahl. Eine führte ein Doppelleben, die andere brach offen. Ihre Erfahrungen zeigen den schmerzhaften Weg zur Selbstbestimmung. Die Plattform Yalnız Yürümeyeceksin gibt ihnen eine Stimme und schafft ein solidarisches Netzwerk.

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Unsere Projekte

Forschung
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Religiöse Orientierung und Wertevorstellungen von Flüchtlingen aus islamischgeprägten Ländern.

Das Projekt beleuchtet die religiöse Orientierung und Wertevorstellungen von Geflüchteten aus islamisch geprägten Ländern im europäischen Kontext. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Religion als Teil der Identität in der Migrationssituation bewahrt, transformiert oder neu gedeutet wird. Mittels qualitativer Interviews, teilnehmender Beobachtungen und Literaturanalysen werden individuelle Erfahrungen und kollektive Deutungsmuster untersucht. Ziel ist es, die Wechselwirkungen zwischen religiöser Prägung und Integrationsprozessen sichtbar zu machen und praxisrelevante Empfehlungen für Bildung, Sozialarbeit und gesellschaftlichen Dialog zu entwickeln.

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Forschung
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Zwischen Glaube und Gewalt: Der Umgang muslimischer Jugendlicher mitgewaltverherrlichenden Hadithen

In säkularen Gesellschaften stehen muslimische Jugendliche vor der Herausforderung, gewaltverherrlichende Hadithe kritisch zu deuten. Das Projekt untersucht, wie sie mit solchen Texten umgehen und welche Rolle religiöse Autoritäten und Medien dabei spielen. Ziel ist eine reflektierte Hadithvermittlung, die Orientierung bietet und zur Extremismusprävention beiträgt.

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Forschung
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Online-Imame und gesellschaftliche Herausforderungen

Online-Imame prägen zunehmend die religiöse Identität junger Muslime. Zwischen individueller Orientierung und mangelnder theologisch-institutioneller Verankerung stellen sie neue Herausforderungen für Integration und Religionspädagogik dar.

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Forschung
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Imame und Integration

Imame sind zentrale Bezugspersonen für viele Geflüchtete aus islamisch geprägten Ländern. Dieses Projekt untersucht, wie sie religiöse Orientierung und Werte vermitteln – und ob ihre Rolle Integration fördert oder erschwert. Ziel ist es, ihr Potenzial als Brückenbauer zwischen Tradition und pluraler Gesellschaft sichtbar zu machen.

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Forschung
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Warum tragen die muslimischen Frauen Kopftuch

Das Tragen oder Ablegen des Kopftuchs ist für viele muslimische Frauen eine tief persönliche Entscheidung – geprägt von Religion, Kultur, Biografie und Gesellschaft. Dieses Projekt beleuchtet die Vielfalt individueller Beweggründe und zeigt, wie komplex die Auseinandersetzung mit dem ḥijāb im Kontext von Migration, Bildung und sozialer Teilhabe ist.

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